Mein erster Wegweiser war Luis, der mit acht Monaten bei uns einzog. Kurze Zeit später kam Burbon hinzu – als Mama von vier Töchtern ist auch die Mehrhundehaltung wie selbstverständlich für mich.
Mein „Bauchgefühl“ meldete sich zwar, aber mit meiner Erfahrung der letzten Jahrzehnte und mit einer Trainerin an meiner Seite fühlte ich mich sicher genug. Ab der ersten Minute des Zusammenlebens wurde ich eines Besseren belehrt. Luis und Burbon hatten altersbedingt schon viel Glitzerknete im Kopf. Dann, aus heiterem Himmel – nach damaliger Sicht und Kenntnis – hatte einer den anderen angegriffen, sodass ich ihn anschließend mit einem Maulkorb absicherte. Ein Jahr kämpfte ich und hoffte, dass ich es hinbekomme bis ich entschied, ein neues Zuhause für Luis zu finden.
Nach dem schwierigen Abschied merkete ich schnell, dass Burbon alleine alles andere als ein Selbstläufer war. Es ging weiter:
• Wir besuchten Hundeschulen
• Wir fuhren quer durchs Land zu Trainern
• Ich habe etliche Bücher gelesen, Webinare und Seminare besucht
Alles in der Hoffnung, dass doch irgendein Zusammenspiel der Methoden funktionieren muss. Manches verbesserte sich. Jedoch merkte ich: „Da stimmt was nicht. So geht’s nicht.“ (Damit bist du wirklich nicht allein.)